Impulstag Design Thinking der agilen Schule in Aktion

Design Thinking als agile Methode für den Unterricht. Geht das, macht das Sinn? 25 Interessierte fanden sich am Vormittag des 18.10.21 ab 9 Uhr im Zoom-Raum zusammen, um genau diese Fragen zu diskutieren und sich gegenseitig von den eigenen Erfahrungen zu berichten. 

7 unterschiedliche Sessions im Rahmen des Mini-Barcamps beleuchteten verschieden Facetten des Lernens mit Design Thinkings und anderen agilen Methoden. Hier findest du den Sessionplan mit verlinkten Dokumentationen, wie zum Beispiel die Aufzeichnung der Session von Heiko Meiwes der ITECH in Hamburg, der u.a. dieses Angebot vorstellte: https://www.designentrepreneurshipworkshop.org/

Weiter ging es mit Expert:innen-Impulsen mit einer Keynote von Michaela Rastede vom LiS Bremen. Sie stellte die digitale Drehtür vor, eine Plattform, die die begabungsorientierte Förderung von Kindern und Jugendlichen ermöglicht. Hier findest du die Aufzeichnung der Keynote. Michaela betonte insbesondere die Relevanz eines intensiven Problemverständnisses für den Lernprozess. 

Im Anschluss daran, gab Christof Arn von der Hochschule für agile Bildung einen Impuls zu seinem Verständnis von Lernen als Entwicklungsprozess und zeigte den Anwesenden die Ähnlichkeit des Design Thinking zum Prozesse des künstlerischen (Er)Schaffens. 

Wie Design Thinking mehr sein kann als Design Thinking
„Design Thinking kommt aus der Kunst. Die Künstler:innen wenden sich allerdings längst von dem wieder ab, was inzwischen aus Design Thinking gemacht wurde. Wenn wir verstehen, warum sie das tun, kann Design Thinking für uns mehr werden: Offenheit schrittweise. Nicht-Wissen geordnet. Sich verlieren im Aufgehobensein.“

Die Diskussion brachte einige sehr interessante Aspekte an die Oberfläche. 

  • es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern immer auch einen Weg dazwischen.
  • Design Thinking ist eine Methode, kein Allheilmittel.
  • Gerade im Lern-Kontext muss am Ende des Prozesses kein verkaufbares Produkt stehen. Die Fokussierung darauf führt sogar manchmal zu einem weniger kreativen Prozess.
  • Lernen mit Bildern funktioniert besonders gut.

Als Vorbereitung auf eine Design Thinking-Lernreise könne man sich auf drei verschiedene Varianten einigen, so Christof:

    1. Den Lernenden dazu ermächtigen, ein Projekt selbst zu gestalten.
    2. Sich im Design-Sprint den Lernprozess selbst anzuschauen (Was lerne ich neu dazu?).
    3. Gemeinsam guten Unterricht zu erfinden.

Die Teilnehmer:innen fanden insbesondere den Aspekt des „guten Unterrichts“ für eine Design Thinking Masterclass interessant. Hier gehts zur Aufzeichnung des Impulses von Christof. 

Das letzte Highlight des Impulstages war die Aufzeichnung einer Live-Podcastfolge im Don(ners)talk von Gert Mengel und Oliver Heidenreich („Chef und Ref“ der Don-Bosco-Schule in Rostock). 

Zu Gast in dieser Folge waren nicht nur alle Teilnehmer:innen des Impulstages, sondern insbesondere auch Mirja Landes vom #wirfürschule-Highlight-Projekt NewSchoolWorkS, das moderne New-Work-Berufsorientierung für Schüler:innen anbietet. Hier gehts zur YT-Aufzeichnung und hier findet ihr die Podcast-Folge, sobald sie veröffentlicht wird. 

Hast Du Lust, beim nächsten Impulstag und der nächsten Masterclass dabei zu sein? In dieser Runde gab es leider nicht genug Anmeldungen für eine Masterclass (mindestens 5 Teilnehmer:innen müssen es sein), aber im Frühjahr 2022 gibt es die nächste Runde. Melde dich hier für den Newsletter der „Agilen Schule in Aktion“ an, um über die Frühjahrsedition informiert zu werden. 

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